Beginn der Verbauarbeiten

Als Teil der Baugrubenerstellung am Friedrich-Ebert-Platz, beginnen am Dienstag, den 22. Mai 2018 die sogenannten Verbauarbeiten.

Der Verbau dient dazu, das Erdreich rund um die Baustelle zu stabilisieren und die Baugrube zu sichern. Während dieser Baustellentätigkeit, die bis Mitte August andauern wird, ist für die Anlieger sowie die Porzer Innenstadt nicht mit nennenswerten Beeinträchtigungen zu rechnen, da sie weder sonderlich lärmintensiv oder staubproduzierend ist.

Für besonders Interessierte erläutern wir im Folgenden die drei unterschiedlichen Verbauarten, die zur Anwendung kommen.

Träger-Bohl-Wand-Verbau (sog. Berliner Verbau)

Dieser Verbautyp kommt im Bereich des ehemaligen Reisebüros, entlang der Hauptstraße sowie an der Wilhelmstraße und in der Josefstraße zum Einsatz. Hierzu werden in vorgebohrte Löcher Stahlträger gestellt, welche anschließend von Hand mit Holz ausgekleidet werden. Dieses Vorgehen erfolgt Schritt für Schritt mit dem Abtragen des Erdreichs.

Bohrpfahlwand

Dieser Verbautyp findet im Bereich der Kirche St. Josef Anwendung. Es werden insgesamt 18 Löcher gebohrt, welche verstärkt und anschließend mit Beton gefüllt werden.

HDI-Unterfangung

Dieser Verbautyp erfolgt für das Dechant-Scheben- und das Schlauchhaus. Hierbei wird unter das bestehende Fundament der Gebäude – vereinfacht gesagt – ein mineralisches Bindemittelgemisch gespritzt, das dann in Verbindung mit dem Erdreich zu einem Betonkörper wird.

Im Bereich des Gebäudes Friedrich-Ebert-Platz 10 bis 18 ist kein spezieller Verbau erforderlich.

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